Redaktion   Kontakt   Impressum   AGB   Sitemap   Login 

Strombike.at

Münch Racing ist Doppelweltmeister

30.11.2011
Deutschland ist wieder Weltmeister? Ja, sicher! Aber nicht die Kicker der Nationalelf sorgen für Furore, sondern eine kleine Mannschaft von Ingenieuren und Sportlern. Denn Münch Racing ist in einer von der Öffentlichkeit noch weitgehend unentdeckten Sportart der absolute Spitzenreiter - im Elektromotorsport!
himmelmannundco
Fahrer Himmelmann, Konstrukteur Schuricht und Münch-Eigner Petsch (v. l. n. r.) genießen den verdienten Erfolg.

Nachdem sich das Münch Racing Team bereits im letzten Jahr sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurstitel sichern konnte, gelang im Oktober das fast Unmögliche: Münch Racing gewann beim letzten Lauf auf der Insel Anglesey in der irischen See erneut die Meisterschaft. Mehr geht nicht!

 
Rückblende. Alles begann am 12. Juni 2009 mit der Teilnahme am ersten TTXGP auf dem traditionellen Rundkurs der Isle of Man.
Thomas Schuricht und Marko Werner schickten - damals als XXL-Racing Team - den erfahrenen TT-Fahrer Thomas Schönfelder auf einer umgebauten Laverda ins Rennen. Der aus einem alten Audi-Prototyp entnommene E-Motor bot im italienischen Fahrwerk genug Kraft und Ausdauer, um Schönfelder den zweiten Platz zu sichern. Das ambitionierte Projekt war von nun an zum Erfolg verdammt.

 

Es folgten weitere Engagements, bis sich das Team 2010 unter der geschichtsträchtigen Marke Münch neu aufstellte.

 

Friedel Münch prägte mit seinen extravaganten Motorrädern vor allem in den 1960ern das Bild der Power-Bikes („Mammut“). Die Firma verschwand aber bald von der Bildfläche, bis Thomas Petsch - mittlerweile Inhaber der Marke - zur Jahrtausendwende die „Münch 2000“ entwarf. Eine exklusive Kleinserie wurde produziert, doch dann wurde es wieder leise um Münch.

mammut
Münch Mammut 2000 und der altehrwürdige Vorgänger - beide mit Auspuff.

Der Visionär Petsch, selbst Vorreiter in Sachen nachhaltiger Energie,
erkannte aber die Zeichen der Zeit und wollte nun eine neuzeitliche Münch entwickeln. Sie sollte das bekannte Leistungspotenzial erstmals mit einem innovativen Elektroantrieb verbinden. Münch möchte so zur Durchsetzung der E-Mobilität beitragen. Es kam schließlich, wie es kommen musste: Petsch und das XXL Racing Team mit Schuricht und Werner vereinten sich zum neuen Münch Racing Team.

 

Die so entstandene „TTE-1“ genannte Maschine bietet eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 240 km/h, überaus rasante Beschleunigung und atemberaubende Schräglagen. Die High-Tech-Komponenten stehen denen der Verbrennerkonkurrenz in Nichts nach. Seit 2010 nimmt das Team damit - und das ist bemerkenswert! - an zwei unabhängigen Meisterschaften teil. Denn neben der international anerkannten FIM-Meisterschaft läuft die sogenannte TTXGP-Serie als reine Parallelveranstaltung und fordert damit doppelten Aufwand.

facts
Facts

Obwohl dieses Handicap als Belastung zu verstehen ist, zeigte MünchRacing auch in dieser Saison, wo der Bartl den Most holt. RacerMatthias Himmelmann, der als taktischer und beständiger Fahrerbekannt ist - trägt trotz seines nicht gerade klassenüblichen Körperbaus einen großen Teil zu diesem Erfolg bei. Und Himmelmann istkein Kind von Traurigkeit. Er umrundet die Rennstrecken nur zweiSekunden langsamer als die allerschnellsten „Stinker“ mit wesentlich mehr Leistung.

 

Die internationale Konkurrenz schläft jedoch nicht. Nach den
grandiosen Münch-Erfolgen in 2010 und 2011 werden Italiener,
Chinesen, Engländer, Franzosen oder Australier versuchen, dem
Team im kommenden Jahr ein paar Punkte mehr streitig zu machen.
Das Münch Racing Team rüstet aber bereits auf und kann sich in
seinem Netzwerk auf erfahrene Partner und Sponsoren verlassen.

 

Presseservice Vectrix


Weitere Berichte zu diesem Thema


Seite: 1  2  3  4  5  6  7  8   ...

MR Strom-Videos:



Gasgas Electric Video

 

 

Quantya Strom

 
 

 

 Kostenlose Kleinanzeigen

box