Das Akku-Bike stammt aus der Werkstatt des TGM, der größten HTL Wiens.
Das TGM entwickelte und baute das E-Motorrad komplett in Eigenregie. Die Maschine erzielt eine Spitzengeschwindigkeit von 235 km/h und wiegt mit 220 kg rund ein Drittel mehr als Benzin-Motorräder. Die Herausforderung bei dem Rennen besteht darin, die Strecke möglichst schnell zu schaffen, ohne dabei aber wegen Motorschaden oder Energiemangel auszufallen.
Die Tourist Trophy ist nicht nur das schwierigste, sondern auch das älteste aller Straßenrennen, entstanden 1907. Seit 2009 gibt es dabei auch einen Bewerb für E-Motorräder.
Pioniertaten, Forschung, Erfindergeist.
Das Elektromotorrad stellt technisches Neuland dar. Deshalb griff das TGM die Idee auf, ein schnelles, starkes Elektromotorrad zu bauen, und zwar von null weg.
"Bis auf die Räder sind sämtliche Teile selbst entwickelt und in Handarbeit erzeugt"
Das E-Motorrad besteht aus Hightech und Sonderanfertigungen.
Die Kabel besitzen eine Ummantelung aus Kevlar, das man sonst für kugelsichere Westen verwendet. Die Akkus stammen vom Wiener Unternehmen Kjion. Zörkler im Burgenland, ein Spezialunternehmen für Stahlbearbeitung, fertigte die Getriebeteile. Um Industriespionage vorzubeugen, wird die Werkstatt bis zum Rennen geheim gehalten.